So funktionieren Schulferien in der Schweiz
Die Schweiz hat kein nationales Schulsystem. Jeder der 26 Kantone organisiert sein Bildungswesen eigenständig – inklusive der Schulferien.
Kantonale Zuständigkeit
Die Schulferien werden von der kantonalen Erziehungsdirektion festgelegt. Es gibt keine nationale Vorgabe für Ferientermine. In manchen Kantonen (z. B. Graubünden, Wallis) variieren die Daten sogar von Gemeinde zu Gemeinde.
Typische Ferienperioden
Die meisten Kantone kennen fünf Ferienblöcke: Herbstferien (September/Oktober), Weihnachtsferien (Dezember/Januar), Sportferien (Januar–März), Frühlingsferien (März/April) und Sommerferien (Juni–August). Die genauen Daten und Dauer variieren erheblich.
Koordination durch die EDK
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK/CDIP) veröffentlicht jährlich eine Gesamtübersicht aller kantonalen Schulferien. Diese dient als Referenz, ist aber nicht bindend.
Besonderheiten
Nicht alle Kantone haben Sportferien (z. B. Zürich, Aargau). Das Tessin hat mit ca. 10 Wochen die längsten Sommerferien. Einige Kantone haben besonders lange Herbstferien (z. B. Schaffhausen, Solothurn). Frankophone Kantone haben tendenziell längere Sommerferien als deutschsprachige.